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Auftrag für neue Beiträge

Was die App «Auftrag für neue Beiträge» nennt, hat zwei Teile: Was in den Beiträgen stehen soll und wie oft sie kommen. Beim Inhalt hältst du in eigenen Worten fest, was gute Beiträge enthalten und worauf es dir beim Dokumentieren ankommt. Bei der Häufigkeit legst du fest, in welchem Takt deine lernende Person Beiträge teilt. So machst du explizit, was du erwartest, statt es nur im Kopf zu haben. Die App gleicht jeden neu geteilten Beitrag automatisch mit deinem Auftrag ab und zeigt dir das Ergebnis: Eine stille Vorprüfung für dich, kein automatisches Feedback an die Lernenden.

«Beitrag» ist dabei das Wort der App für einen geteilten Eintrag. Und der Auftrag betrifft genau diese Einträge: Was deine Lernenden schreiben und teilen. Ausbildungsziele und Beurteilungen gehören nicht dazu. Warum sich das Dokumentieren überhaupt lohnt, klärst du im Gespräch: Die Hilfeseite Auftrag zum Führen der Lerndokumentation führt dich durch die drei Fragen. Was der Auftrags-Assistent dort vorschlägt, deckt sich mit den Eintrags-Vorlagen in der App. Übernimmst du den Text von dort, arbeiten dein Auftrag und die Vorlagen deiner Lernenden mit derselben Struktur.

So legst du den Auftrag fest

  1. Zur lernenden Person navigieren. Öffne dein Coaching-Dashboard, wähle die Person aus und wechsle in ihren Bereich «Ziele».

  2. Auftrag erfassen. Im Abschnitt «Auftrag für neue Beiträge» wählst du «Auftrag erfassen». Einen bestehenden Auftrag passt du später über «Auftrag bearbeiten» an.

  3. Inhalt formulieren. Beschreibe im Feld «Inhaltlicher Auftrag» in eigenen Worten, was ein guter Beitrag enthalten soll.

  4. Häufigkeit wählen. Im Feld «Häufigkeit» legst du den Takt fest: «Keine Vorgabe», «Dreimal pro Woche», «Zweimal pro Woche», «Wöchentlich», «Alle zwei Wochen» oder «Monatlich». Unter jeder Option steht, wie gezählt wird. Danach speichern. Wichtig: Der Auftrag gilt nur für Beiträge, die ab jetzt geteilt werden. Beim Teilen zählt jeweils die dann aktuelle Fassung.

So konkret darf es sein: Der Auftrag steht in eigenen Worten, formuliert an die lernende Person.

Was die Häufigkeit auslöst

Sobald du einen Takt vorgibst, prüft die App ihn selbständig und meldet sich bei deiner lernenden Person, wenn er nicht erfüllt ist. Zwei Dinge solltest du dazu wissen, bevor du eine Vorgabe setzt.

Es zählen nur geteilte Beiträge. Private Einträge, die deine lernende Person für sich behält, zahlen nicht auf die Häufigkeit ein, egal wie viele es sind. Gezählt wird, was bei dir ankommt. Sprich das an, sonst entsteht der Eindruck, die App übersehe geleistete Arbeit.

Die Zählung folgt dem Kalender, nicht dem Erfassungsdatum. Bei den wöchentlichen Vorgaben ist die Kalenderwoche von Montag bis Sonntag der Massstab, und die Prüfung startet mit der ersten vollen Woche. «Alle zwei Wochen» rechnet in Zweiwochenblöcken ab dem Startdatum, «Monatlich» im Kalendermonat. Die Hinweistexte im Formular nennen dir die Regel zur gewählten Option.

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Wann die Erinnerungsmail rausgeht

Am Stichtag der Periode, und nur dann. Kommen bis dahin zu wenige geteilte Beiträge, erhält deine lernende Person eine Mail pro Periode, nie mehrere. Läuft die Periode ohne Unterdeckung ab, passiert nichts. Hat jemand mehrere Coaches mit offenen Vorgaben, fasst die App das in einer einzigen Mail zusammen, statt mehrfach zu mahnen. Wer E-Mail-Benachrichtigungen ausgeschaltet hat, wird nicht angeschrieben, und nach dem Ende einer Coaching-Verbindung hört die Erinnerung auf.

So liest du die Auswertung

Im selben Bereich zeigt dir «Auswertung der Beiträge» die geteilten Beiträge des letzten Jahres pro Kalenderwoche. Sobald ein Auftrag hinterlegt ist, erhalten Wochen mit Beiträgen ein Symbol: Auftrag erfüllt oder noch nicht erfüllt. Hast du zusätzlich eine Häufigkeit gesetzt, markiert die Übersicht auch die Zeiträume, in denen zu wenige Beiträge kamen. Eine Legende über der Darstellung erklärt dir die Symbole.

Die Auswertung zeigt dir pro Woche, wie die geteilten Beiträge zu deinem Auftrag stehen.

Klickst du eine Woche an, siehst du ihre Beiträge im Detail. Jeder Beitrag trägt unter «Überprüfung des Auftrages an diesen Beitrag» seine eigene, begründete Einschätzung: Die App misst den Beitrag an deinem Auftrag und begründet ihr Urteil. Sie ist deine Vorprüfung, du hast das letzte Wort.

Ein Beitrag im Detail: Begründete Einschätzung, Übersteuern-Menü und die Wege zur Rückmeldung.

Der Aufklapper «Überprüfter Auftrag» zeigt dir, an welchem Auftrag dieser Beitrag gemessen wurde. Das hilft, wenn du deinen Auftrag zwischendurch angepasst hast. Darunter führen zwei Links weiter: «Feedback geben» springt direkt zum Beitrag, damit du deine Rückmeldung schreibst; der Link verschwindet, sobald der Beitrag eine Rückmeldung oder eine Quick Reaction erhalten hat. «Beitrag ansehen» öffnet ihn ohne Feedback-Absicht, zum Beispiel um vor dem Gespräch nachzulesen.

Die Einschätzung ist ein guter Aufhänger für deine Rückmeldung, zum Beispiel mit einer konkreten Frage zu dem, was im Beitrag noch fehlt.

Bist du mit einer Einschätzung nicht einverstanden, übersteuerst du sie: Über das Menü mit den drei Punkten neben der Einschätzung wählst du «Überschreiben mit "Auftrag erfüllt"» beziehungsweise «Überschreiben mit "Auftrag nicht erfüllt"». Ein Fehlgriff? «Überschriebenen Status zurücksetzen» stellt die automatische Einschätzung wieder her.

Nicht einverstanden? Du überschreibst die Einschätzung mit einem Klick.

Tipps für wirksame Aufträge

Formuliere den Auftrag so konkret, wie du ihn der lernenden Person auch mündlich geben würdest: Benenne, was du in den Beiträgen sehen willst und woran du echte Reflexion erkennst.

Muster-Auftrag zum Anpassen

Beschreibe in jedem Beitrag, was du gemacht hast und wie du vorgegangen bist.
Halte fest, was du kontrolliert hast und woran du erkannt hast, dass deine Arbeit stimmt.
Notiere neue Fachbegriffe mit einer kurzen Erklärung in deinen eigenen Worten.
Schreib zum Schluss, was du beim nächsten Mal gleich oder anders machen würdest.

Du musst den Text nicht selbst schreiben: Der Auftrags-Assistent stellt ihn dir aus euren Zielen zusammen, im Tab «Für Kytt» fixfertig zum Einfügen.

Wichtig bleibt das Gespräch: Die App hält nur fest, was ihr gemeinsam geklärt habt. Wie ihr das macht, zeigt dir die Hilfeseite Auftrag zum Führen der Lerndokumentation.

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Setz die Häufigkeit so, dass sie hält

Lieber «Wöchentlich» und eingehalten als «Dreimal pro Woche» und nach drei Wochen aufgegeben. Eine Vorgabe, die regelmässig gerissen wird, löst nur Erinnerungsmails aus und entwertet sich selbst. Beginne im Zweifel tiefer und zieh nach oben, wenn die Routine sitzt. Wie ihr den Takt gemeinsam festlegt, steht auf der Hilfeseite Auftrag zum Führen der Lerndokumentation.

Häufige Fragen

Sehen die Lernenden die Einschätzung zu ihren Beiträgen?

Nein. Das Ergebnis der Vorprüfung siehst nur du in deinem Coaching-Bereich. Die App spielt es nicht als Feedback an die Lernenden zurück. Rückmeldungen an deine Lernenden gibst du weiterhin selbst, am besten direkt beim Beitrag: Feedback geben.

Wie schnell erscheint die Einschätzung zu einem neuen Beitrag?

Der Abgleich läuft automatisch stündlich im Hintergrund, die Einschätzung kann also einen Moment auf sich warten lassen. Du musst nichts anstossen: Spätestens beim nächsten Blick in die Auswertung ist das Ergebnis da.

Die Einschätzung passt für mich nicht, was tun?

Zwei Hebel: Übersteuere die einzelne Einschätzung direkt beim Beitrag, wenn du es anders beurteilst. Und schärfe deinen Auftrag nach, wenn sich Fehleinschätzungen häufen. Je konkreter du formulierst, desto besser trifft der Abgleich deine Massstäbe.

Ich will keine Erinnerungsmails auslösen. Geht das?

Ja. Wähle bei der Häufigkeit «Keine Vorgabe». Dann prüft die App nur den Inhalt der geteilten Beiträge, und es geht keine Erinnerung raus. Den Takt vereinbart ihr in diesem Fall allein im Gespräch.

Meine lernende Person schreibt viel, bekommt aber trotzdem eine Erinnerung.

Dann liegen die Einträge vermutlich im privaten Bereich. Für die Häufigkeit zählen nur Beiträge, die mit dir geteilt wurden. Sprich das an: Oft ist der Teilen-Schritt schlicht nicht bekannt oder geht im Alltag vergessen. Die Hilfeseite Eintrag teilen zeigt deiner lernenden Person den Weg.

Gilt mein Auftrag für alle meine Lernenden?

Nein. Der Auftrag gehört zur einzelnen Coaching-Verbindung: Du formulierst ihn pro Person und schneidest ihn so auf Beruf und Lehrjahr zu. Denselben Text kannst du bei weiteren Lernenden wiederverwenden, kopieren geht schnell.

Das kommt als Nächstes

Zuletzt aktualisiert am 16.08.2026

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